StandartgewehrWettkampf

Freundschaftsmatch Seeland-Solothurn-St.Gallen-Aargau

­čÄ»Freundschaftsmatch 2019­čÄ» – Schiessanlage „Sp├Ąrs“ Port

Vorne Weg – Herzlichen Dank an Gabriel M├Âri mit seinem Team f├╝r den tollen Wettkampf und Dank auch f├╝r Speis und Trank in der warmen Sch├╝tzenstube.

F├╝r mich immer wieder ein beliebter Wettkampf. Nicht nur weil ich gerne schiesse, sondern auch weil ich die Kameraden aus Solothurn, St.Gallen und Seeland wieder sehe. Immer eine tolle Begegnung, trotz gesundem Ehrgeiz.
Der Kalender schrieb den 29.04.2019. Irgend wie war es bis dato immer kalt an jedem Wettkampf. Wie sollte es auch anders sein, auch an diesem Tag. Ja klar, der Wettergott w├╝rde sagen, die Eisheiligen sind ja auch erst mitte Mai.
Zu strengen K├Ąlte kam auch noch Biswind! Teilweise B├Âig ├╝ber die ganze Anlage. Das Gras ging wellenf├Ârmig von rechts nach links. Der Windsack fast Waagerecht im Drahtseil. Vor dem 1. Schuss gleich mal 8 Rasten vorgeschraubt.

Liegend einmal mehr m├Ąssig bis saum├Ąssig mit 289 Pkt. obwohl ich etwas anderes versucht habe. Leider hat es noch nicht gefruchtet, und trotzdem konnte ich eine entscheidende Erkenntnis gewinnen und glaube den Fehler gefunden zu haben. Gegen├╝ber den Besten war ich nach dem Liegendteil „6 Sp├Ąne“ im Hintertreffen. Das ist viel Holz, bedenkt man das mit Fridolin Nauer ein sehr guter Kniendsch├╝tze f├╝r die St.Galler die Fahne hoch hielt.

Kniend konnte ich mit 97 Pkt, in der Startpasse eine Duftmarke setzen bei sehr starkem Wind. Die K├Ąlte setzte mir jedoch zu und ich verlor die Lockerheit. Prompt musste ich in der 2. Passe 2x 80er (8er) beissen. Da ich mit 10ern nicht wirklich bereichert wurde, resultierte gerade mal eine 92 Passe. In der Schlusspasse mit Doppelneun gestartet, besann ich mich wieder auf meinen Job, was ich eigentlich l├Ąngst h├Ątte machen m├╝ssen. In den restlichen 8 Sch├╝ssen konnte ich 7 sch├Âne 10er auf die Scheibe respektive den Monitor zimmern und mit 97 Pkt. auschecken. Mit einem Gesamtscore von 575 Pkt. war das sicherlich nicht Saisonbestleistung, aber in dem Wind sicherlich auch nicht in der hinteren Ranglistenregionen, dass war mir zu diesem Zeitpunkt klar.

Meine st├Ąrksten Mitstreiter durften den Kniendteil noch absolvieren. So konnte ich die Entscheidung in der warmen Jacken verfolgen. Und es war hart – es war sehr hart zum Schiessen. Das realisierte ich erst, als ich den anderen zuschauen konnte und mitbekam wie Punkt um Punkt verloren ging, bzw. der Vorsprung dahin schmolz trotz kalten Temperaturen. Quasi mit dem letzten Schuss ├╝bernahm ich die Ranglistenspitze und konnte vor Nauer mit 574 Pkt. und Haltiner mit 570 Pkt. gewinnen. Da unser Gruppenkamerad Pius H├Ąfliger auch noch 568 Pkt. zum Gesamtresultat von 1713 Pkt. beisteuerte, gewann der Aargau auch den Teamwettkampf.

Fazit: Gib niemals auf! K├Ąmpfe um jeden Schuss bis zum Schluss. Denke nicht an Gold, dann kannst Du es gewinnen.

Den Liegendmatch am Nachmittag gewannen wir auch noch in der Besetzung Haltiner/ Linder Jun./ Denzler. Keine ber├╝hmten Resultate mit 584 / 584 / 583 und trotzdem war es in diesem Windsturm 17 Pkt. besser als die Kameraden aus dem Seeland und 28 Pkt. besser als die Ostschweizer.

Ich freue mich bereits heute auf den Wettkampf im 2020 – vor allem auf die tollen Begegnungen und die gebrannten Mandeln von Doris Altherr ­čÖé . Das alles ist f├╝r mich 10x wichtiger als jeder Sieg.

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